Am 18. Januar luden wir unter dem Motto „Huber-Häuser – So geht’s“ zu einem besonderen Nachmittag in das Dießener Kino ein. Das enorme Interesse der Bürgerinnen und Bürger zeigte einmal mehr: Die Zukunft der Huber-Häuser ist ein Thema, das ganz Dießen bewegt.
Hier geht's zur Aufnahme der Veranstaltung:
Inspiration für neue Wege
Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie die historische Substanz der Huber-Häuser durch bürgerschaftliches Engagement zu einem lebendigen „Dritten Ort“ werden kann. Dabei wurde deutlich, dass die Häuser am Untermüllerplatz nicht nur ein Denkmal sind, sondern das Potenzial haben, als Herzstück für Kultur, Begegnung und Arbeit in unserer Gemeinde zu fungieren.
Vom Leerstand zum lebendigen Treffpunkt Die vorgestellten Konzepte der Kulturwerkstatt – Ideen für Dießen zeigten konkrete Möglichkeiten auf, wie das Areal künftig genutzt werden könnte:
- Kultur & Begegnung: Räume für Ausstellungen, Kleinkunst und ein Bürgercafé.
- Arbeiten & Soziales: Co-Working-Spaces für Kreative sowie innovative Wohnprojekte.
- Öffentlicher Raum: Eine Öffnung der Gärten und Innenhöfe, um eine Verbindung zum Untermüllerplatz zu schaffen.
Gemeinsam die Bauherrschaft gestalten Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Umsetzung. Ob durch die Gemeinde selbst, in Erbpacht oder durch bürgerschaftlich getragene Modelle wie Genossenschaften – die Veranstaltung bot Raum, verschiedene Finanzierungs- und Betriebsmodelle offen zu prüfen.
Drei erfahrene Experten gaben praxisnahe Einblicke:
- Rainer Hofmann, Architekt und Stadtplaner vom bogevischs buero, Partner der Kulturwerkstatt – Ideen für Dießen, stellte mit dem Projekt „Das große kleine Haus eG“ ein erfolgreich realisiertes Beispiel für die Verbindung von Wohnen, Gewerbe, Kreativräumen und Gemeinschaftsflächen vor.
- Thomas Jorberg, Ökonom und ehemaliger Vorstandssprecher der GLS Bank, erläuterte solide Finanzierungsmöglichkeiten für Genossenschaften.
- Siegmund Ganser, Bürgermeister der Gemeinde Hülben, berichtete aus der kommunalen Praxis, wie gemeindlicher Infrastruktur durch Genossenschaften gesichert werden kann.
Wir danken allen Besuchern für den konstruktiven Austausch und die Begeisterung für dieses Projekt!
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