Denn dieses Jahr haben wir tatsächlich einiges geschafft:
2025 begann ganz im Zeichen einer echten Ideenwerkstatt: Am 18. Januar stellten Studierende der Hochschule München ihre Studienarbeiten zu den Huber-Häusern vor. Die drei Gruppen hatten unter Leitung vom Dießener Prof. Nico Kretschmann Modelle und Präsentationen entwickelt, wie die Huber-Häuser in 10 Jahren aussehen könnten. Der damalige Pop-Up-Store war bei den beiden Vorstellungen jeweils überfüllt und die Resonanz sehr lebendig.
So inspiriert fanden einige Dießener ihren Weg zu den drei Besichtigungsterminen, die Januar bis März in den Huber-Häusern stattfanden. Gelegenheit sich vom Zustand und Potential der Häuser ein Bild zu machen.
Dass das Interesse anhaltend groß an den Häusern ist, zeigte sich auch an den über 100 Besuchern unserer 1. Informationsveranstaltung im Unterbräu am 16. März. Genossenschaftsexperte Christian Skrotzki und eine Studierendengruppe der Hochschule München erzählten von Wiederbelebungsprojekten, von denen man für Dießen lernen kann.
Ende März war es dann so weit: Nach monatelanger Arbeit konnte die Kulturwerkstatt ihr Konzept für die gemeinschaftlichen Nutzung der Huber-Häuser bei der Gemeinde einreichen. Hunderte von Stunden professioneller Arbeit und gebündeltem Bürgerwillen stecken in den Seiten.
Was unsere Gesellschaft braucht, um Krisen zu meistern, wurde bei unserer gemeinsamen Veranstaltung mit der Psychosomatischen Klinik besprochen. Das Interesse war auch hier groß. Einer der zentralen Punkte in der Diskussion an den Tischen: Dießen braucht Zusammenhalt. Und dafür auch Orte der Begegnung.
Im Juni durften wir unser Konzept der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Bei der Veranstaltung in der Carl-Orff-Schule waren alle Stühle belegt und das Interesse an den 6 Vorträgen riesig. Unser Konzept im Zeichen der Bürgerbeteiligung und Gemeinwohls kam hervorragend bei den Dießenern an.
Um unsere Ideen noch besser unter die Bürgerschaft zu bringen, erarbeiteten wir im Sommer einen Flyer „Öffnet mit uns die Räume für Dießens Zukunft“, der an jedes Haus verteilt wurde. So konnten alle Bürgerinnen und Bürger direkt erfahren, was unser Konzept beinhaltet und wie es umgesetzt werden kann.
Trotz eines ausgearbeiteten Sicherheitskonzepts war es leider nicht möglich, am Tag des Offenen Denkmals im September die Huber-Häuser für die Dießenerinnen und Dießener zu öffnen. Trotzdem konnten wir gemeinsam mit Schackypark und Marienmünster eine Denkmal-Rallye veranstalten und über die Huber-Häuser informieren.
Im September haben wir uns ein weiteres Mal ein Bild von erfolgreichem genossenschaftlichem Bauen gemacht: Bei einem Besuch im Großen Kleinen Haus in München, wo das Team um Rainer Hofmann einen gemischt genutzten Bau komplett genossenschaftlich geschaffen hat.
Einen Tag später durften wir unser Konzept für die Huber-Häuser noch einmal öffentlich vorstellen, diesmal im Zuge einer Sondersitzung des Gemeinderats. Die Ratsmitglider haben zwar die letzten Monate schon etliche Gelegenheiten genutzt, mit uns zu sprechen, aber auch an diesem Abend konnten ein paar offene Fragen geklärt werden.
Wir bedanken uns bei allen, die sich 2025 mit eingebracht und uns unterstützt haben!
Wie geht's 2026 weiter?
Die Gemeinde als Eigentümerin der Huber-Häuser wird 2026 eine Entscheidung treffen, wie es mit den Häusern weitergeht. Egal ob sie selbst baut, sie in Erbpacht vergibt oder doch verkauft: Die Kulturwerkstatt wird weiterhin daran arbeiten, die Häuser im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu sanieren. Parallel dazu möchte die Kulturwerkstatt den offenen Dialog fortsetzen und vertiefen. Und darüber hinaus mit dem neuen Gemeinderat Ideen für Dießen umzusetzen.
Wir freuen uns, dass ihr dabei bleibt.
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