Am 16. März hat sich gezeigt, wie sehr Dießen für die Zukunft der Huber-Häuser brennt. Der Saal im „Unterbräu“ war zum bersten gefüllt – ein starkes Signal für das enorme Interesse an unserem Vorhaben die Huber-Häusern mit allen Dießener Bürgern als Ort für alle zu gestalten. Als "Kulturwerkstatt - Ideen für Dießen" setzen wir uns dafür ein, die historischen Gebäude in der Johannisstraße als offenen, lebendigen Ort des Miteinanders wiederzubeleben. Doch unser Ziel reicht weiter: Die Huber-Häuser können ein zentraler Impulsgeber für die gesamte Belebung des Ortskerns werden.
Die Huber-Häuser als Herzstück eines lebendigen Dießen
Dass unser Vorhaben nicht nur für sich steht, sondern weitreichende positive Effekte auf ganz Dießen haben kann, wurde in den Vorträgen deutlich. Christian Skrodzki, erfahrener Heimatentwickler, zeigte anhand von erfolgreichen Projekten wie der Allgäuer Genussmanufaktur und dem Leutkircher Bürgerbahnhof, dass solche Transformationen funktionieren – wenn Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammenkommen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Genau das wollen wir in Dießen erreichen: eine breite Allianz schaffen, in der es nicht um Konkurrenz, sondern um Kooperation geht. Auch mit Menschen außerhalb der eigenen "Bubble" – denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.
Huber-Häuser als Gegenmodell zum Donut-Effekt
Besonders spannend war auch für uns der Beitrag der Architekturstudentinnen der TU und HS München. Sie sprachen über den Donut-Effekt – ein Phänomen, das auch in Dießen sichtbar ist: Immer mehr öffentliche Einrichtungen, Treffpunkte und Versorgungsangebote verlagern sich an den Ortsrand, während das Zentrum an Leben verliert. Genau hier können die Huber-Häuser ansetzen! Als offener, vielseitiger Treffpunkt holen sie die Menschen zurück ins Herz von Dießen – mit positiven Effekten nicht nur für das Miteinander, sondern auch für den örtlichen Handel, der von mehr Bewegung im Ortskern profitieren kann.
Zusammenarbeit statt Einzelkämpfertum
In der abschließenden Podiumsrunde wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, offen und konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam mit Johann Rieß, Liegenschaftsreferent des Gemeinderats, beantworteten wir zahlreiche Fragen aus dem Publikum. Die Diskussion war geprägt von Sachlichkeit und einem echten Interesse daran, gemeinsam Lösungen zu finden – genau das, was unser Projekt voranbringt.
Unsere nächsten Schritte – und eure Möglichkeit, mitzugestalten
Die Veranstaltung hat uns bestärkt: Die Unterstützung aus der Bürgerschaft ist groß, und viele von euch haben wertvolle Ideen eingebracht. Diesen Input nehmen wir mit! In unser Nutzungskonzept, das wir Ende März der Gemeinde vorlegen, werden wir nach Möglichkeit die am Sonntag gesammelten Vorschläge einarbeiten. Und auch in Zukunft setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit euch allen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Huber-Häuser ein Ort für alle werden.
Fotos: Sabine Jakobs
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